Der Deutsche Fußball-Bund zertifiziert Nachwuchsleistungszentrum von Tennis Borussia Berlin

Der Berliner Traditionsverein Tennis Borussia hat einen Meilenstein in seiner nunmehr 110-jährigen Geschichte erreicht. Mit der Zertifizierung seines Leistungszentrums bestätigt der DFB die außergewöhnlichen Anstrengungen im Rahmen der Nachwuchsarbeit bei TeBe.

Am Donnerstag weilten TeBe-Vize Roland Weißbarth, Jugend-Vorstand Reinhard Langen und sein Stellvertreter Christoph Hoffmann in Frankfurt a. M. beim Deutschen Fußball- Bund. Anlass war das Post Audit im Rahmen der Überprüfung des Nachwuchsleistungszentrums. Tennis Borussia hatte sich ab August 2011 dem Verfahren gestellt und konnte nunmehr das Ergebnis entgegennehmen.

„Mit Stolz können wir auf die Leistung unseres Jugendbereiches mit seinem Nachwuchsleistungszentrums schauen“, so Weißbarth. „Was hier geschaffen wurde nötigt allen Betrachtern höchsten Respekt ab.“

Als einziger Amateurverein in Deutschland und damit auch als einziger Sechstligist hat TeBe die hohen Hürden für die Zertifizierung seines Leistungszentrums durch den DFB
geschafft. Diese Auszeichnung konnte bisher nur Vereinen der 1./2. Bundesliga, der 3. Liga und einem Verein der Regionalliga zuteil werden.

„Wir wussten, dass es eine ambitionierte Aufgabe war, der wir uns gestellt haben. Alle Beteiligten haben hier an einem Strang gezogen und für uns diesen Meilenstein in der TeBe-Geschichte geschafft.“, freut sich Jugend-Chef Langen.

Mit der Zertifizierung des Nachwuchsleistungszentrums auf der Hans-Rosenthal-Sportanlage nimmt Tennis Borussia Berlin jetzt eine exponierte Stellung im deutschen Amateurfußball ein.

„Wir sind uns sicher, dass dies dem Gesamtverein bei seiner Neuausrichtung einen enormen Impuls verleiht“, äußert sich Roland Weißbarth und Reinhard Langen ergänzt: „ Jetzt muss natürlich auch die sportliche Leistungsfähigkeit der guten Ausbildungsarbeit verstärkt für unseren Verein ausgenutzt werden. Synonym dafür stehen solche Begriffe wie A/B-Junioren-Bundesliga oder höherklassiger Fußball der Männer“.

Projektleiter Christoph Hoffmann sieht mit der erfolgreichen Zertifizierung Anerkennung und Herausforderung zugleich:

„Wir freuen uns, dass der DFB die Anstrengungen der vergangenen Jahre gewürdigt hat und werden bis zur nächsten Überprüfung 2014/15 weiter an der qualitativen Entwicklung arbeiten. Dazu werden wir die Anregungen aufgreifen, entsprechende Projektgruppen bilden und umgehend die Umsetzung in Angriff nehmen. Jetzt gilt es nicht nur im Verein die Ergebnisse auszuwerten, auch die externen Partner sind entsprechend einzubinden.“

Reisebericht: Kurzurlaub nach Świnoujście

In der vergangenen Woche war ich einige Tage in Swinemünde auf der insel Usedom. Nach einer etwas unbequemen Zugfahrt von Berlin (4,5 Stunden) mit dem RE3 und der Usedomer Bäder Bahn hatte ich erstmal eine Telko mit einem neuen Start  up Projekt die leider von Montag auf meinen Anreisetag am Dienstag verlegt wurde. Das Geschäft scheint zu klappen und damit war es eine gute Idee an dem Gespräch teilzunehmen. Allerdings war es für die anderen Teilnehmer der Telko sicher lustig und vielleicht auch nervig das Möwengeheule und die Autos zu hören, denn ich lief noch etwas unkoordiniert in der Stadt rum.


Nicht weit von der Bahnstation Świnoujście Centrum an der ich angekommen war lag meine Hotel direkt an der Promenade. Ein Wellnesshotel (so Wellness wie es mit 3* sein kann) mit Massagen und einem Whirlpool. Ganz nett und vom Preis her (60,- / Nacht) ganz OK.


Die Stadt mit ihren über 40.000 Einwohnern ist sehr gut geeignet für einen Kurzurlaub. Die Preise sind moderat und der Strand ist riesig und super ausgebaut. Man kann für ca. 5,- Euro (20 Zloty) gut essen und hat somit keine große Belastung auf dem Geldbeutel.
Sehenswürdigkeiten sind der Strand an dem man in Strandkörben oder einfach so sitzen kann oder einen langen Spaziergang entweder in Richtung der deutschen Grenze oder in Richtung Hafen machen kann.

Auf dem Weg zum Hafen sieht man 2 Forts aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die man besichtigen kann. Sie wurden für den 2. Weltkrieg zum Schutz des Hafens weiter ausgebaut. Gewöhnungsbedürftig sind jedoch die Flakkanonen, auf denen jedes Kind spielen kann.

Kanonenrohr hoch und runter, drehen etc. Da ich mich sehr für diese geschichtlichen Themen interessiere war der Besuch spannend, aber auch erschreckend, denn der glatzköpfige, deutsche Typ mit dem Böse Onkelz T-Shirt hatte dann doch seine eigenen Interpretationen über die Nazi-Ausstellungsstücke im kleinen Museum des Forts. Ein flaues Gefühl mit so einem Typen die Ausstellung zu sehen. In einer Nazifestung in Polen.
Anschließend kann man in den Hafen spazieren in dem nicht wirklich viel spannendes zu sehen ist und gelangt so in die Innenstadt. Kulturelles Highlight waren für mich die beiden Jazzclub in Hafennähe die ich mehrfach besucht habe. Jazzclub Centrala und Jazzclub Scena. Die waren sehr nett.


Was ich nicht gesehen habe waren der Kurpark der sicher einen ausgedehnten Spaziergang verdient hat und auch in die deutsche Richtung bin ich nicht gefahren oder gelaufen. Auch eine Schiffstour nach Stettin habe ich in den knapp 4 Tagen dort nicht gemacht. Ich war auf jeden Fall positiv überrascht von Swinemünde und werde sicher wieder hinfahren.

Das lustigste Ereignis war sicherlich mein Fund am Strand:

Ich wäre fast reingetreten ….

West-Berliner Klassiker

Die Auslosung zur 2. Runde des Berliner Landespokals beschert den Fußball-
fans der Hauptstadt einen echten Klassiker: TeBe empfängt Blau Weiss.
Seit mehr als einem Vierteljahrhundert hat es das nicht mehr gegeben: Die Lila-Weißen aus Charlottenburg treffen auf die Blau-Weißen aus Tempelhof, den Nachfolgeverein des legendären SV Blau Weiss 90.
Das Losglück bescherte den Veilchen dabei Heimrecht, das Duell der beiden Ex-Bundes-
ligisten findet also im Mommsenstadion statt.
Berliner-Pilsner-Pokal, 2. Runde: Tennis Borussia – SV Blau Weiss
Fr., 7. September, 19.30 Uhr, Mommsenstadion

Schnelle Mädchen: Weltmeisterschaft im Linksabbiegen der Damen

Soeben endete die erste Weltmeisterschaft im Linksabbiegen der Damen in Berlin. Neue und erste Weltmeisterin ist Amelie. Sie setzte sich im Stechen durch. Vor den Augen der Jury, die sich u. a. aus Leuten von Platoon, Deliverance und Natural Born Golfers zusammensetzte schüttet sie sich beim Radfahren (abbiegen) eine Krug mit Wasser über den Kopf. Diese, sicher auch als Wetterstatement zu wertende, Geste konnte die Kampfrichter überzeugen.

Die ca. 200 Zuschauer an der Ecke Weinmeister/Münzstraße vor dem Alt-Berlin kamen auf jeden Fall voll auf ihre Kosten!

Die Stadt als App

Für die Jungle World Nr. 32, 9. August 2012 durfte ich einen Artikel über die Zukunft der Stadt machen. Unter dem Titel „Die Stadt als App“ habe ich einen kleinen Einstieg in das Thema ‚Stadt der Zukunft‘ versucht:

Die Stadt als App

In der Stadt der Zukunft soll alles vernetzt und messbar sein, der urbane Raum soll zu einer »Smart City« werden. Werden da noch Menschen benötigt?

Debatten um die Definition von Begriffen sind auch immer ein Ringen um die Deutungshoheit. So können innerhalb kurzer Zeit neue Wortkombinationen entstehen, ein Eigenleben entwickeln und neue Sinnzusammenhänge entstehen lassen. Der von Unternehmen und internationalen Einrichtungen geprägte Begriff der »Smart City« ist seit rund zehn Jahren ein solches Kunstwort.

Eine Stadt gilt als »smart«, wenn sie möglichst viele Eigenschaften aufweist, die dem modernen Zeitgeist entsprechen. Hier finden sich zunächst klassische Begriffe wie Nachhaltigkeit und Mobilität. Hinzu kommen wirtschaftliche, soziale und politische Aspekte sowie regionale Besonderheiten und die allgemeine Verortung in den Theo­rien der Stadt- und Bevölkerungsentwicklung.

Der Begriff »smart« gilt in einigen Studien als Kategorie dafür, wie ausgereift die IT-Infrastruktur einer Stadt ist, andere beziehen sich auf das »Humankapital« oder Sozial- bzw. Netzwerkkapital als wesentliche Elemente des urbanen Wachstums.

Der Begriff ist also so vage, dass jeder, der an der Weiterentwicklung der Stadt beteiligt ist, eigene Erklärungsmuster entwerfen kann. Gemein ist allen Ansätzen jedoch die Idee der sich in der Zukunft entwickelnden Stadt. Anders als bei früheren Vorstellungen im Bereich der Stadtentwicklung handelt es sich dabei um die Vision eines hypermodernen urbanen Raums, in dem nicht die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen im Zentrum steht, sondern vielmehr die Optimierung der Infrastruktur und die damit einhergehenden Folgen. In den Vordergrund rücken so die Partikularinteressen der Beteiligten wie IT-Unternehmen, Versorger oder Berater, die ihr Product Placement betreiben.

Man könnte so weit gehen zu sagen, dass die Smart City, wie sie von vielen Seiten befürwortet wird, die Vision einer Megastruktur ist, die eigentlich keine Menschen mehr benötigt.

Für große IT-Unternehmen bedeutet »Smart City« eine in Echtzeit vermessene Stadt, in der jede Information aus dem Stadtraum zu jeder Zeit verfügbar ist, mit dem Ziel, auch die Verhaltensweisen der Menschen vorauszusagen. Damit entstehen große Mengen integrierter Datenbestände, die immer weiter anwachsen. Um diese zu verwalten, sind die neusten Technologien nötig. Das ist für große IT-Unternehmen ein lukrativer Markt.

Die Antwort der Zivilgesellschaft auf die Entstehung dieser Datenmassen ist die Forderung, dass möglichst viele dieser Daten als »Open Data« für die Allgemeinheit zugänglich gemacht werden. Eine weitere Forderung von privaten Bürgerinitiativen ist eine offene, flächendeckende W-Lan-Infrastruktur in den Städten. Ähnlich wie Open Data ist freies W-Lan aber auch für private Unternehmen und öffentliche Behörden ein zentrales Element der Smart City. Hier gilt es, aufmerksam zu verfolgen, inwieweit eigentlich gegensätzliche Interessen konvergieren. Werden also die zivilgesellschaftlichen Ansätze für eine Stadterneuerung missbraucht oder zumindest zweckentfremdet und dadurch entwertet? Hier kann auf ein genauer Blick über die isolierte Betrachtung von einzelnen Technologien oder Forderungen hinaus helfen.

Nahezu jeder technologische und internetbasierte Dienst und jede Verbesserung könnte als Beitrag zur Entstehung einer »smarten Stadt« gewertet werden. Dazu gehören Überwachungstechnologien, die Telemetrie – das sogenannte Smart Metering, etwa durch »intelligente Stromzähler« – sowie auch Solaranlagen in den Häusern oder Niedrigenergiehäuser.

Das Verschwimmen der Begriffe erschwert es, Interessenunterschiede klar zu definieren. Ein gemeinschaftlich geführtes Urban-Gardening-Projekt findet sich unversehens auf der Seite der modernen Stadterneuerung wieder. Inwiefern tragen solche Projekte nun zur Modernisierung der Stadt im Sinne einer Smart City bei?

Die smarte Stadt ist die Vision eines urbanen Raums, der komplett von Planern und Technikern entworfen ist. Die Stadt verliert den Charakter des für viele Menschen über die Jahre entstandenen und mit eigenen räumlichen und zeitlichen Besonderheiten gewachsenen Lebensortes und wird zu einer als Organismus konzipierten »Stadt 2.0«. Nicht mehr die räumliche Erweiterung und ständige Veränderung prägen das Bild der Stadt. Softwareprogramme wie die der 3D-Softwarefirma Autodesk bilden die patterns, die immer wieder anwendbaren Muster, die in der Smart City aber nicht mehr für einzelne Häuser oder Gruppen von Gebäuden genutzt, sondern auf die gesamte Stadt angewandt werden.

Solche Planungen sind allerdings schon in der Vergangenheit gescheitert, wie der Architekt Peter Winston Ferretto von der Seoul National University in Südkorea feststellt: »Die Moderne ist fast immer daran gescheitert, eine besser Zukunft zu bauen. Ob Brasilia oder Chandigarh, auf dem Reißbrett entworfene Städte werden zu trost­losen Betonmausoleen.« Ferretto vermisst in den ganzheitlichen Städten das widersprüchliche Moment. »Was ich an Seoul liebe, ist das Paradoxe«, wurde er neulich in einem Artikel in The Australian zitiert. An manchen Orten sei man von Kultur und Geschichte umgeben, aber sobald man um die Ecke biegt, lande man in eine Filmkulisse, die an den Film »Blade Runner« erinnere. »Ich glaube, ›neue‹ Städte brauchen diesen Widerspruch«, lautet sein Fazit.

Ferretto bezieht sich dabei nicht auf ein abstraktes Modell, sondern auf die Stadt Songdo, die wenige Kilometer von Seoul entfernt entstehen soll. Wenn sie 2017 tatsächlich fertiggestellt werden sollte, wird dort alles gemessen werden. Skeptiker behaupten allerdings, dass sich das Projekt aufgrund der weltweiten Wirtschaftskrise verzögern wird.

Der Plan steht aber. Durch flächendeckende Messung und Monitoring sollen Vorhersagen für die Zukunft möglich werden: Der Energie- und Wasserverbrauch, die Bewegungen der Menschen, die Verkehrsströme, die Temperatur, der Beleuchtungsgrad sowie das Abfallaufkommen sollen automatisch gemessen und durch das 35 Milliarden Dollar teure Betriebssystem der Stadt verarbeitet und gesteuert werden. Die Technologie verspricht also quasi mitzudenken und steuert so die Stadt in ihre kurzfristige Zukunft.

Songdo, auch genannt New Songdo City, entsteht nordwestlich von Seoul, in der Stadt sollen 65 000 Einwohner leben und 300 000 Menschen arbeiten. Um dem Anspruch der Nachhaltigkeit gerecht zu werden, soll beispielsweise aus Müll Energie gewonnen und der Stromverbrauch auf 30 Prozent einer konventionellen Stadt reduziert werden.

Doch das Projekt der vollständig vernetzten, messbaren Planstadt könnte den Weg zur totalen Kontrolle der dort lebenden Menschen ebnen und die Zerstörung sozialer und nachbarschaftlicher Strukturen bedeuten. Deshalb sollen Entwicklungen beobachtet und unterstützt werden, die in eine andere Richtung laufen, etwa die »Open City«. Dabei geht es um die Gestaltung des öffentlichen Raums und des privaten Raums in diesem öffentlichen Bereich. Die Prämisse des Open-City-Konzepts ist, dass Offenheit nur dann entstehen kann, wenn die Bürgerinnen und Bürger an der Entwicklung der Stadt beteiligt werden und wenn diese Beteiligung in tatsächliches Handeln mündet. Open Cities könnten also als transparente Städte bezeichnet werden, in denen die Bürgerinnen und Bürger frei entscheiden über Dienstleistungen, die sie nutzen, und über das Ausmaß an Sicherheitstechnik, das sie benötigen, anstatt sich all das durch den technologischen Fortschritt diktieren zu lassen. Natürlich kommt bei einem offenen Prozess nicht zwingend die beste Lösung heraus, aber zumindest eine, die den Betroffenen gerecht werden kann.

In der Stadt der Zukunft ist nicht mehr nur die Monumentalität wichtig, immer größere Bedeutung erhält der Platz auf dem Ranking der urbanen Smartness. Hier verraten schon die Titel von Veranstaltungen, internationalen Projekten und EU-Förderprogrammen etwas über die Geisteshaltung der Initiatoren. »World Smart Capital« war zum Beispiel der Titel eines Kongresses über urbane Technologien, der dieses Jahr in Amsterdam stattgefunden hat. In bester Werbersprache wird dabei für Standorte geworben, die den Anspruch haben, »Leitmetropolen« zu sein. Ob der Trend zur Smart City anhalten oder ob diese Kategorisierung doch eher in Standortmarketing zurückfallen wird, ist noch nicht abzusehen. Aber nur eine Öffentlichkeit, die sich kritisch mit diesen Tendenzen auseinandersetzt, kann eine po­sitive Wendung herbeiführen. Die Stadt als vollintegriertes Betriebssystem ist eine beunruhigende Vorstellung. Als App oder Patchwork aus vielen fortschrittlichen und durch die Zivilgesellschaft organisierten Initiativen wirkt sie doch viel weniger bedrohlich.

„Nur was zum knabbern“ – Summer in Berlin

Bislang habe ich heute eine chilligen Tag gehabt mit meinem alten Freund und Ex-Mitbewohner Thorsten hier. Nachdem wir gestern die newthinking netzwerk lounge besuchten, bei TeBe leider eine 2:1 Niederlage verfolgten und dann noch auf einer Party bei Tante Käthe waren sollte es heute erstmal ruhiger losgehen.

Den ersten Stop legten wir in einem Cafe auf der Reuterstr. in Neukölln ein welches, wie sich beim bezahlen herausstellt, heute neu eröffnet hat. Thorsten bezahlte nämlich den Kaffee & die Cola (3,40,-) mit 5,- Euro und gab den Rest Trinkgeld. Dies führte zu einem kleinen Freundausbruch im Team dort, denn es war: Das erste Trinkgeld ever! Wenn ich wieder mal da vorbei komme notiere ich mir auch mal den Namen… Der ganz kleine Bruder von Chewbacca war auch da.

Auf dem Weg weiter durch die Stadt haben wir dann Thorstens Traumgefährt gefunden. „Knietief im Dispo“ Schwalbe:

Dann ging es zum Spreeacker direkt vorbei neben dem Kater Holzig und der Schnurrbar [sic!].

Dort stieß dann auch Dagmar zu uns, die (leider auf mein anraten) bei unserem Abendessen im Ming Dynastie ein Fleischgericht 豆豉排骨 (Gedämpfte Schweinerippchen mit schwarzen Bohnen) bestellte. Leider war das Fleisch direkt von der Sehne. Die Erklärung des Kellners war dann auch ganz einfach: „Ja, das ist eher was zum knabbern“.

Nach einem kurzen Zwischenstop im Büro (im Hof war heute ein Kindefest), ging es zum Homebaseproject in Pankow.

EIn interessantes Kunstprojekt zum Thema „Heimat“ welches ab nächstes Jahr in Jerusalem Station machen wird.

Jetzt legen wir erstmal die Füße hoch und hören Soft Rocks.

Eine Woche im TeBe Vorstand

Seit ich am vergangenen Dienstag in den Vorstand von Tennis Borussia Berlin aufgenommen wurde, habe ich viel Zuspruch und Glückwünsche bekommen. Danke dafür an dieser Stelle!

Die Arbeit hat ja noch garnicht richtig begonnen, aber ich möchte trotzdem schon mal hier einige Eckpunkte nennen um die ich mich gekümmert habe und noch kümmern werde.

  • Erste Amtshandlung war es dem Wirt des Casinos des Mommsen Stadions eine Flasche Club Mate zu überreichen damit er testen kann, ob er dieses Getränk nicht in das Sortiment aufnehmen will (Nachfragen nach Mate können hier sicher nicht schaden)
  • Aus meiner Erfahrung in der Unternehmensorganisation habe ich mich direkt am vergangen Mittwoch viele Stunden damit beschäftigt, wie wir die finanzielle Situation des Vereins nachhaltig verbessern kann. Natürlich kann ich hier nicht alle Dinge schon öffentlich machen, aber da ist schon einiges in der Pipline. Stichwortartig sei hier Liquiditätsplanung, Transparenz der Organisation und Übersichtlichkeit genannt.
  • Für das Projektmanagement, also die interne Organisation werden wir in der Zukunft wahrscheinlich das KoLabor-Tool von newthinking nutzen um die Beteiligten aus den verschiedenen Ebenen des Vereins noch besser miteinander kommunizieren zu lassen. Wird aber sicher noch etwas dauern, bis das komplett läuft.
  • Eine gute Idee ist sicherlich, sich um projektbezogen Fördermittel zu bemühen um die vielen Projekte rund um den Spielbetrieb besser zu unterstützen. Wer hier Ideen hat: immer her damit!
  • Toll war natürlich das erste Spiel der neuen Saison am Sonntag mit unserem 2:1 Sieg gegen Hürtürkel und der tollen Kulisse von über 450 Besucherinnen und Besuchern – und das bei dem Wetter! Danke, dass ihr da wart!
  • Ich habe mir natürlich auch nochmal ein Bild der Geschäftsstelle gemacht und hier ist unglaublich viel Potenzial auf dass wir in der Zukunft sicher weiter aufbauen werden können. Einige Fotos in der Galerie.

Morgen geht es zum Fantreffen und übermorgen steht auch schon der 2. Spieltag beim 1. FC Wilmersdorf im dortigen Volkspark an.

Also ich muss sagen: die Arbeit macht mir richtig viel Spaß!