Frismakers Festival: „Die Geschichte der re:publica“

Am 05.September 2012 habe ich auf dem ersten Frismakers Festival in Deutschland eine 300 Sekunden Präsentation zur Geschichte der re:publica gehalten.

Andreas Gebhard, newthinking communications from newthinking on Vimeo.

Das Frismakers Festival wurde von newthinking zum ersten Mal in Deutschland durchgeführt. Dort wurden sehr viele spannende Projekte aus den Bereichen Marketing, Innovation, Personal und Kommunikation präsentiert. Ich freue mich schon auf das nächste!

What happens in Vegas? Eine Woche voller genialer Events

„Das wird harte Arbeit“, soviel war schon mal klar vor der ersten Woche im September 2012. Ein neues Paradigma wollten wir ausprobieren und ein Eventcluster ist dabei rausgekommen und ich möchte festhalten: es ist sehr gelungen! Neben dem Team bei newthinking und den vielen freien MitarbeiterInnen waren in diesem Jahr auch die KollegInnen der a2n aktiv, das Team des Torstraßen Festivals und super viele andere. Aber der Reihe nach:

Am Samstag, den 01. September haben wir wieder die Torstraße beim Torstraßen Festival gerockt! Und wie. Wer nicht da sein konnte sollte sich schwer ärgern denn was da so abging war unbeschreiblich toll. Selten habe ich so viele erfreute und zugleich entspannte Gesicher gesehen bei einem Event das wir gemacht haben (und wir haben schon viele gemacht)! Einen Eindruck findet man hier bei den Kolleginnen von Mit Vergnügen:

Angeblich ist die Vorfreude ja die schönste Freude. Im Falle vom Torstraßen Festival muss man allerdings klar sagen: NÖ. Entschuldigung, aber wie toll war das denn?

Auf unsere spezielle Art haben wir uns dann bedankt:

Für ein überwältigendes Torstraßen Festival 2012 bedanken wir uns…

bei einem fantastischen Publikum
bei 33 faszinierenden Acts
bei 9 sehr besonderen Locations
bei allen Off-Locations
bei Nachbarn und spontanen Mitmachern
bei unseren Stagemanagern und Tonmenschen
bei den Helfern von newthinking
bei unserer PR-Wunderlady Susanne
bei 24/7 Technik-Koordinator Martin
bei allen freiwilligen Helfern
bei allen Partnern und Unterstützern
bei Soundposter-Malte
bei David vom ExBerliner
bei Deidre und Jonas von kaiku studios
bei Matze und Pierre von Mit Vergnügen
bei Ansgar und Claus vom Sankt Oberholz
bei verrückten Kartoffeln und fliegenden Dumplings
und bei den Bewohnern der Torstraße!

Danke!
Andrea, Andreas, Melissa & Norman

Insgesamt konnten wir wohl so 2.000 BesucherInnen zählen und das ist nun wirklich eine konservative Schätzung wenn man alleine das Oberholz in der Torstraßen Festival Rush Hour gesehen hat!!

Das erste Opfer dieser Mammutwoche war dann auch das TeBe Spiel in Staaken welches ich dann am Sonntag sausen ließ. An dieser Stelle mal ein großer Dank an Kevin der mit TeBe On Air dafür gesorgt hat, dass alle die nicht bei einem Spiel dabei sein können trotzdem die zweite Halbzeit im Radion 2.0 mithören können!

Am Montag stand dann nach einer interessanten TeBe Vorstandssitzung und dem einzigsten normalen Bürotag die Medianight auf dem Programm im Kühlhaus. Dort waren wir in Mannschaftsstärke vertreten. Das war sehr nett!

Die heiße Phase der Woche startete im ICC zu Berlin mit dem digital Think Tank im Rahmen des Internationalen Medienkongress. Ein schöner Auftrakt, leider waren in diesem Jahr nicht so viele Besucher da wie im letzten Jahr. Aber immerhin konnten wir den Launch des Summit of newthinking verkünden den wir im November veranstalten werden!

Im ICC finden sich ja immer wieder tolle Fundstücke denn diese Location wirkt immer etwas wie aus der Zeit gefallen! Hier ist der Beweis dafür:

Es war der 04.09.12 …

Richtig früh ginge es dann raus am Mittwoch zum ersten Frismakers Festival in Deutschland. Ein Bericht zu Festival und auch alle Videos kommen in der nächsten Woche auf der newthinking Seite. Spannend ist zu erwähnen, dass die Kooperation mit AJ von Frismakers dadurch entstanden ist, dass ich ihn im letzten Jahr auf der PicNic in Amsterdam bei einem Matchmaking Event kennengelernt habe.

Wir wurden dort gefragt ob wir neue Leute kennenlernen wollten und das wollten wir natürlich! Aus dieser Aktion mit den Bauarbeiterhelmen ist unsere Kooperation gestartet und schon (räusper) eine Jahr später Stand unser erstes gemeinsames Event in Deutschland. Über 20 Präsentationen und tolle Gespräche können wir vermelden! Ein Erfolg!

Lustig ging der Abend dann für mich bei der mexikanischen Botschaft weiter, die dort eine Ausstellung eröffnet hat. Ich konnte dort ein kurzes Gespräch zwischen dem Botschafter Francisco N. González Díaz und Roman Weishäupl vermitteln, der sein Start up twyxt zu großen Teilen in Mexiko entwickelt hat.

Von dort aus ging es zur Stallwache des Wahlkreis wo ungefähr so viel los war wie auf ihrem Twitteraccount. Auch von der Eröffnung der Berlin Music Week im Tempodrom kann ich leider nix gutes Berichten. Es war zwar sehr voll aber die Stimmung war mies und jeder mit dem man gesprochen hat fand das auch so. Einzig der Taxifahrer zurück nach Hause fands gut, denn die Konzerte wurden live im Radio gespielt. Fazit: als Musikalische Eröffnung wohl gut, als Meeting Event schlecht.

Ein super Erfolg war dann auch die a2n_Werkstatt des all2gethernow e. V.. Tolle Stimmung in der noisy Musicworld an der Warschauerstraße. Dort haben wir dann auch unsere newthinking netzwerk lounge durchgeführt. Das war sehr nett. Ein kurzer Abstecher zum Fluxbau brachte dann noch ernüchternd schlechte Musik aber Gespräche mit netten Leuten. Also quasi eine Pattsituation!

Eigentlich hatten wir uns für unsere newthinking Bootstour am Freitag sehr viel besseres Wetter gewünscht, aber die Tour war trotzdem nett und wir werten das mal als Betatest für weitere größere Events dieser Art. Vielen Dank an Marko unseren Kapitän und sein Team rund um Steffen Böttcher von Brandung3 die uns mit ihren Meer Seen Booten ausgerüstet haben. Spitze & vielen Dank für das Regenboot!

Einen Kantersiegkonnte dann noch TeBe gegen Blau Weiss 90 im Berliner Pilsener Pokal einfahren. Mit 7:1 wurde das Match gewonnen und wir sind eine Runde weiter! Auch hier waren dei Gespräche mit Besuchern über zukünftige Projekte von und für TeBe total super und aussichtsreich! Auch der Tagesspiegel hat diesem Ereignis einen Artikel gewidmet unter dem Titel: TeBe – Blau Weiss 7:1 Tischfeuerwerk der Westalgie

Nach diese Wasserschlacht ging es ab zu All You Can Meet ins Prince Charles. Die Woche endete dann auf einer Party in Moabit die mir vom Veranstalter schon im Vorfeld mit dem Satz angekündigt wurde: „What happens in Vegas stays in Vegas“. So möchte ich das dann auch einfach stehen lassen.

 

Westalgie-Derby

Vor mehr als einem Vierteljahrhundert standen sich TeBe und Blau Weiss zum letzten Mal in einem Pflichtspiel gegenüber. Morgen Abend ist es wieder so weit.

Somit ist am Freitag Abend, wenn um 19.30 Uhr der Anpfiff zu dem Zweitrundenspiel im Berliner Landespokal ertönt, exakt die Hälfte der insgesamt vier ehemaligen Bundesligisten Berlins auf dem Rasen des Mommsenstadions versammelt.
Der SV Blau Weiss, der Nachfolgeverein der 1992 Konkurs gegangenen SpVg Blau
Weiss 90, ist nicht zuletzt dank der Tore des frisch verpflichteten Ex-TeBe-Stürmers
Michael Fuß mit drei Siegen in die Saison gestartet und musste erst am letzten
Bezirksliga-Spieltag die erste Niederlage hinnehmen. Die Veilchen hingegen kamen zwei
Ligen höher trotz anspruchsvollen Auftaktprogramms immerhin auf zwei Siege zum
Saisonbeginn und stehen nach dem sechsten Spieltag mit einer ausgeglichenen Bilanz im
Mittelfeld der Berlin-Liga.
Berliner-Pilsner-Pokal, 2. Runde: Tennis Borussia – SV Blau Weiss
Fr., 7. September, 19.30 Uhr, Mommsenstadion

Kommentar: Einfach schreddern!

Sollte man sich erdreisten, sich mit einer eigenen Meinung oder einer Kritik, und sei sie noch so fundiert, dem Thema Gema zu nähern, sieht man sich vielerlei Schmähungen ausgesetzt. Man sei ja nicht vom Fach, verstehe das komplizierte System der Gema nicht oder ergehe sich, Maschinenstürmern gleich, nur in Missgunst gegenüber dem edlen Urheber und eigentlich ginge es einen ja gar nichts an. Berechtigt ist die Frage: Warum sollte man sich mit einer Organisation auseinandersetzen, die für Zehntausende von Kunden im ganzen Land unter dem Deckmantel der Vertretung von Künstlern vor allem die Funktion eines akustischen Inkasso-Eintreibers hat? In vielen Fällen steht die Ausschüttung der Tantiemen im krassen Widerspruch zu der Nutzung der Besucher. Ganz bestimmt ist das so in den Clubs, in denen elektronische Musik gespielt wird, und vermutlich auch an vielen anderen Orten.

Angeblich basiert die Vergabe der eingenommenen Gebühren auf einem Stichprobenverfahren, wodurch jede Woche in einer von 120 Diskotheken eine Stunde Musik aufgenommen und dann von Hand ausgewertet wird. Abgesehen von der Intransparenz des Verfahrens, fallen unbekannte Titel leichter durch die Maschen des Erfassungsnetzes. Andersrum müssen Betreiber von Orten, die Gema-freie Musik abspielen, nachweisen, dass die von ihnen genutzten Stücke nicht bei der Gema gemeldet sind – Beweislastumkehr genannt Gema-Vermutung.

Doch leider muss man sich mit dieser Organisation auseinandersetzen, denn die Gema schickt sich an zu einer der größten musikalischen Säuberungsaktionen in der Geschichte der Bundesrepublik. Unter dem Deckmantel der Vereinfachung der Gebühren sollen die Kosten für Clubs und Diskotheken um ein Vielfaches erhöht werden, was zu einem »Clubsterben« führen kann, wie es Berlin und das Land noch nicht gesehen haben. Dagegen war das Rauchverbot harmlos. Bei Organisationen wie dem Verfassungsschutz oder der Gema, die man jeweils locker und ungestraft undemokratisch, intransparent und monopolistisch nennen kann und die ihre Wurzeln im Nationalsozialismus haben, kann es nur eines geben: auflösen, neu machen.

Zur feier der Berlin Music Week und aus gegebenem Anlaß hier mein GEMA Kommentar den ich vor einigen Wochen in der Jungle World veröffentlichen durfte.
Siehe auch hier!