iTHINKi – Unsere ‚Little Data Company‘

Die Geschichte startet mit einer Android App mit dem Namen iTHINKi. Bitte probiert sie hier aus! Check unsere Webseite, folge uns auf Twitter oder kommt in unsere Facebook-Gruppe.

Im Moment ist iTHINKi nur ein einfaches Smartphone-Tracking-Device, aber mit einem kleinen Unterschied. Der Unterschied liegt darin, dass wir nicht vor haben, jemals Eure Daten zu tracken. Klingt komisch, klar, aber die Realität ist, dass sich Unternehmenswachstum und ‚Big Data‘ meist darum drehen, dass die Unternehmen mehr über dich wissen als du selber. Darin liegt ihr Wettbewerbsvorteil. Wir glauben, deshalb solltest Du Dich, mit unserer Technologie beschäftigen.

Unser Ziel ist es Dir die Möglichkeit zu geben, von den Daten die Du generierst zu profitieren, sie zu verstehen und Spaß damit zu haben. Wir wollen es Dir einfach machen, Deine Daten zu lesen, zu managen, zu ändern oder was immer Du damit tun möchtest. Wir bauen Tools, damit Du Deinen eigenen Datengarten abstecken kannst. Wir können andere (noch) nicht aufhalten, Deine Daten zu sammeln, aber wir können, einfach gesagt, Dir die Möglichkeit geben Deine eigenen Daten selbst bestimmt zu nutzen.

Im Moment musst Du nicht mal unsere „Terms & Conditions“ akzeptieren, denn wir haben keine – das ändert sich vielleicht mal, was wir jedoch haben und was Du von uns bekommst sind unsere Hoffnungen und Träume. Wenn es schlecht läuft, dann bleibt iTHINKi nur eine einfach Seite im Netz. Wie auch immer, wir brauchen keine Privacy Policy, denn wir wollen Deine Daten gar nicht haben. Sie bleiben bei Dir!

Wir geben Dir Werkzeuge damit Du Deine eigenen Daten befreien kannst. Du kannst sie löschen, exportieren oder speichern, wie Du magst! Genau das ist es was mit mit ‚Little Data Company‘ meinen.

Die Idee, die Bewegung, das Unternehmen bauen auf dem Versprechen unserer Ehrlichkeit. Dieses Vertrauen ist der einzige Vorteil den wir haben. Aber warum uns vertrauen? Wir haben begonnen aufgrund unserer gemeinsamen Leidenschaft für Open Source, Free Software, Mobile und Soziale Technologien. Wir glauben, dass der bessere Deal und einfachste Weg nach vorn lautet: Die Daten die Du generierst sind Deine! Wir sind auf dem Weg es Dir einfach zu machen etwas nützliches mit Deinen Daten zu tun. In der Zukunft werden wir sicherlich unabhängige Auditoren damit beschäftigen unsere Ehrlichkeit und testieren und somit Euer Vertrauen zu rechtfertigen.

Wie wollen wir die Ideen von iTHINKi realisieren? Es ist so einfach, dass wir uns wundern, dass noch niemand (den wir kennen) so etwas anbietet. Wir wollen eine Open Source Bewegung aufbauen, die die individuellen Nutzerrechte steigert und die Möglichkeit liefert, die eigenen Daten besser zu verstehen und davon selber zu profitieren – wir helfen Dir Dein digitales Leben besser zu verstehen. Trotz allem, nur weil du tippst, klickst, roamst, teilst, chattest, knipst, dich einloggst oder was immer Du Online tuest: das bedeutet noch lange nicht, dass dir deine Daten nicht gehören! Es sind Deine Daten und wir hoffen, wir können Dir helfen sie zurück zu bekommen!

First things first:

  • Alle Daten die iTHINKi für Dich sammelt gehören dir
  • die Daten bleiben auf Deinem Gerät und werden von uns nicht gelesen
  • Du kontrollierst Deine Daten
  • Du kannst sie exportieren und damit machen was du magst
  • Du entscheidest welche Informationen über Deine Daten Du haben möchtest

Aber wie werden wir damit jemals Geld verdienen? Unsere Partner, Freund und Familien fragen uns das natürlich. Also, iTHINKi, die App, wird vielleicht nie Geld verdienen, denn wir sind was Werbefinanzierung angeht zurückhaltend. Es gibt Potenzial für Premium Services, kostenlos auf Zeit oder Einmalkauf im Appstore – aber all das wird unser Userwachstum einschränken und wenn wir daran glauben, dass Informationen für den Nutzer frei zugänglich sein sollte, wären diese Wege schon sehr komisch.

Wie auch immer, vielleicht in der Zukunft … Wenn wir mal genug Nutzer haben, dann können wir Dir als Nutzer ein Angebot machen, mit dem Du vielleicht Geld verdienen kannst, in dem Du Teile Deiner Daten an den höchst bietenden verkaufen kannst. Vielleicht Anonym an Hochschulen, Unternehmen oder Start-Ups, die Dein Datenprofil interessiert und wenn Du diese Informationen mit ihnen teilen möchtest!

Im Moment haben wir keine Wahl. Deine Daten gehören Dir und wir helfen Dir, diese überhaupt erstmal kennenzulernen. Bitte probiere doch unsere App aus. Du kannst sie hier runterladen – bitte sag uns, was Du davon hältst, was Du gern an weiteren Funktionen sehen würdest damit wir eine wirklich kollaborative, dezentralisierten Service schaffen können.

Auf dem Frismakers Festival Berlin habe ich dazu auch einen 300 Sekunden Pitch gehalten. Geht besser, aber war auch der erste überhaupt!

„little data company is making use of the mindset & tools of the start up movement without aiming for VC and profit on the back of user privacy, but with the goal to empower the user instead of big companies this is digital activism applying a business mindset / with a business backbone“.

J.G. Archer, CEO & Founder: Linkedin / Twitter

Arend Jan Majoor, Founder: Linkedin / Twitter

Andreas Gebhard, Founder : Linkedin / Twitter

Mirko Boehm, CTO: Linkedin / Twitter

EndoCode, Tech Partners: Website

What a blast! Meine Berlin Music Week startete beim Torstraßen Festival

Gute Güte, das Torstraßen Festival war genial! Unglaublich wie toll das Feedback war:

«Big ups to the crew who put on Torstraßen Festival 2013, it was a good mix of positive people tonight sweatin’ to the african oldies (and newies).»Awesome Tapes from Africa

 «Am Wochenende feierte die Torstraße in Mitte ein Festival voller Musik. So ein Tag kann alles erzählen, was man über diese Stadt derzeit wissen muss.»Berliner Zeitung

 «Thanks for coming yesterday, was great to see the place so packed!!»Thomas Azier

 «Vielen Dank an alle Festival-Organisatoren, an alle Zuschauer und natürlich an den besten Damenchor aller Zeiten. Es war, nun ja, ein Fest. Ein voller Erfolg!»Erfolg

 «Thank you all for showing up tonite at Torstraßenfestival and many thanks to Melissa, Norman, Andrea, Martin for their help and having us play!»Saroos

 «Torstraßen Festival 2013 was simply amazing, thanks to everyone involved!»The Dropout Control

«#lastnight was epic ! thanks to everyone who came out and to the Network Awesome folks for having me ! now to nurse my well earned hangover !»Isis Salam

«Thanks for a really amazing festival. So well organized, both our bands were super happy, and all the shows were great.» Nina Legnehed, Nordic by Nature

«Thank you Berlin Schokoladen & Torstraßen Festival, HOW WILD WAS THAT! Blew our minds that so many people came!»Halasan Bazar

Neben den tollen Bands, den entspannten Gästen und der genialen Stimmung habe ich immer wieder gehört „Ich hätte nicht gedacht, dass ich bei Euch in Mitte noch was so spannendes und neues entdecken könnte. Orte die ich nicht kannte. Ist doch noch nicht alles kaputt bei euch!„.

Für mich war die Eröffnung des 20 Jahre Kompakt Pop-Up-Recordstore sicherlich ein absolutes Highlight. Da diese Kooperation zwischen Ableton und Kompakt auf meine Initiative hin zustande kam, durfte ich den Laden, der für eine Woche in unserem newthinking Bürogebäude gastiert, eröffnen – was für eine Ehre!

Auf den Straßen war beim #tsf13 so richtig was los!

Das Oberholz platzte aus allen Nähten.

Und selbst der Regen konnte der Stimmung keinen Abbruch zuführen!

Es gibt so viel zu erzählen von den Bands die ich sehen durfte, wie Easter:

Nur komme ich nicht dazu. Heute startet die Berlin Music Week mit dem BBQ am Abend im Postbahnhof. Vielleicht schaffe ich es am Rande mehr über die Bands des #tsf13 zu schreiben. Wenn ich nicht schon wieder neue dort entdecke. Was für ein Luxus!

 

Freiheit? – Wie können wir frei sein, wenn ihr uns ständig überwacht?

Mit Spannung habe ich die Abschiedsrede von Botschafter Philip D. Murphy in einem Live-Stream aus der American Academy verfolgt. Leider bleibt mir nichts anderes übrig, als zu sagen: Chance verpasst! Ich habe Murphys‘ Amtszeit intensiv verfolgt, war sogar vor Jahren bei ihm in seine Privatvilla zu einem Dinner eingeladen und hatte diverse Kontakt in die US-Botschaft in den letzten Jahren. Deshalb hatte ich gedacht, dass er etwas mehr zu sagen hätte zum aktuellen, man könnte sagen Game Changing, Skandal der für die USA wohlmöglich noch richtig teuer werden kann. Er reduzierte seine Aussagen zu diesem Thema auf drei Punkte die wichtig seien für Beziehungen zwischen den beiden Ländern:

  1. Vertrauen
  2. Nicht das Freihandelsabkommen stoppen
  3. Eine Aufzählung was die BRD an der Seite der USA in den letzten Jahren gemacht hat

Man. Hier und heute, und insbesondere zum Ende der Amtszeit, wäre ein Entschuldigung gut gewesen. Auch in diplomatischem Kleid. Stattdessen präsentierte er eine Tränenrede die durch die deutsch/amerikanische Geschichte verlief und sogar Frau Merkel als Freiheitskämpferin erscheinen lies. Er war sich sogar nicht zu schade zu betonen, dass es keinen besseren Alliierten für die USA geben könne als Deutschland (warum ließ er etwas offen, möglicherweise weil sonst keiner so devot unterwegs ist).

Lieber Mr. Murphy, ich bin enttäuscht. Ich hatte ihnen mehr Größe zugetraut. Mit dieser Rede haben sie fast alles zerstört was sie in den letzten Jahren aufgebaut haben. Da hilft auch der Verweis auf ihre Faszination für den Fussball nix mehr. In einem Wort: Schande!

Berlin, Berlin – wir gründen in Berlin!

Dieser Artikel ist im newthinking Magazin ‚Open Everything‘ im Mai 2013 erschienen:

Viele gründen Start-ups in Berlin, viele Zaungäste stürzen sich darauf – aus unterschiedlichen Motiven und mit unterschiedlichen Absichten. Verhindert werden muss jedoch, dass kreatives Innovationspotenzial auf dem Weg einer Anpassung an klassische Venture-Capital-Strukturen auf der Strecke bleibt.

Worum geht es bei der Diskussion um den Start-up-Standort Berlin: Um die Stadt? Um die Community? Um den eigenen Geldbeutel? Was sind die relevanten Fragen? Züchten wir Unternehmenszombies für die vorhandenen Business-Strukturen heran? Bilden wir nicht sogar künstliche Ruinen? Prof. Dr. Kai Vöckler hat sich in seinem Buch Die Architektur der Abwesenheit. Über die Kunst, eine Ruine zu bauen mit der Kulturgeschichte der Chimäre auseinandergesetzt und kommentiert in einem Kurzgespräch:

In deinem Buch beschreibst du eine lange Tradition der nutzlosen Architektur, die allein zur Erbauung der Betrachter entwickelt wurde. Sie hat viel mit Zeitgeist und Weltbildern zu tun. Was hat es damit auf sich?

Du meinst die antikisierten künstlichen Ruinen, wie sie in den Landschaftsparks gebaut wurden. Ich würde diese nicht als nutzlos bezeichnen, denn sie dienen ja, wie du selbst sagst, der Erbauung – wie der Park auch. Ich würde sogar sagen, dass sie einen Erkenntnisgewinn versprechen, wenn man sich auf sie einlässt. Nicht nur erinnern sie an die Vergänglichkeit der Dinge und des Lebens, sondern können auch einen wichtige kulturelle Funktion haben, indem sie etwa einen Bezug zur Antike herstellen, auch wenn die Griechen und Römer nie in Kassel oder Dessau waren. Man kann das als Fake abtun, unterschätzt dann aber die wichtige sinnstiftende Wirkung solcher künstlich ruinierten Monumente.

Wie schätzt du eine neue Start-up-Kultur in Berlin und in Deutschland ein: Drohen hier, im übertragenen Sinne, nicht auch künstliche Ruinen?

Das liegt in der Natur der Sache. Nichts ist von Dauer, und manchmal stellt sich der Verfall schneller ein, als man möchte. Umso interessanter ist, dass einige Künstler und Architekten das unweigerliche Verschwinden ihrer Kunstwerke mitdenken und zum Thema machen. Das kann man von der Start-up-Kultur nun nicht erwarten, hier geht es ja um Kommerz und nicht um Kunst. Da ist jedes Scheitern natürlich unwillkommen. Künstler sehen das anders. Um Beckett zu zitieren: »Immer gescheitert. Einerlei. Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern.« [1]

Was hältst Du von einer Erweiterung der Begrifflichkeit Creative Entrepreneurship?

Den »Entrepreneur«, der sein Scheitern zum Thema macht, habe ich noch nicht kennengelernt. Der wäre wirklich etwas Neues.

Um zu scheitern, muss man erst einmal anfangen. Nur dann kann man auch verlieren. Für Berlin gilt es ja in diesen Tagen vor allem dazu zu gehören – zu dieser förderwürdigen Crowd von Gründern, die die Investoren überzeugen. Im internationalen Kontext gibt es hingegen keine Anzeichen, dass Berlin eine relevante Rolle spielt. Eine Liste des Benchmarking-Projekts Startup Genome [2] sieht erwartungsgemäß auf Platz 1 Silicon Valley, auf dem zweiten Rang folgt die israelische Metropole Tel Aviv. Auffallend viele US-amerikanische Regionen haben den Sprung in die Top Ten geschafft. Berlin landet auf Platz 15.

Die Relevanz der Berliner-Start-up-Szene steht in keinem Verhältnis zu ihrer Selbstwahrnehmung. Es scheint so, dass die Akteure den Standort sehr überschätzen und immer mehr weitere Marktteilnehmer auf diesen Zug aufspringen. Das macht aber noch keine einzige neue Firma, sondern vergrößert nur die Diskrepanz zwischen Realität und Fiktion. Aus diesem Grund ist es umso entscheidender, einige Eckpunkte zu beherzigen, möchte man sich erfolgreich und fördernd in der Gründerszene bewegen.

Anstelle der Interessen von Investoren sollte insbesondere der Unternehmergeist aufstrebender Akteure gestärkt werden. Ziel sollte es sein, offene IT- und Webwelten zu stützen und keine neuen Monopole errichten zu wollen, nur weil sie den größten Profit versprechen. Berlin muss sich als Standort für ein offenes Web wahrnehmen und positionieren, denn unsere aktuellen Möglichkeiten der Kreativität strahlen weit über den engen Start-up-Horizont hinaus. Berlin ist eine DIY-Capital! Musik und Kunst sind im besten Sinne Standortfaktoren. Daher sind die Verdrängungsprozesse durch hochfinanzierte Venture-Capital- und Start-up-Unternehmen als Bedrohung der Kreativen-Ursuppe Berlins zu verstehen und verhindern (lustigerweise) die wirtschaftliche Gesundung der Stadt, denn sie sind nicht unbedingt nachhaltig oder gar fair. »Die allermeisten Start-ups verschwinden wieder«, sagt Alexander Hülsing vom Gründerszeneportal deutsche-startups.de, denn, so fährt er fort: «Die Erfahrung des Scheiterns ist Teil der Kultur.« [3]

Etliche UnternehmerInnen geben auf, wenn ihre Ideen nicht den erhofften Erfolg erbringen. Und suchen sich einen neuen Arbeitsplatz als Angestellte. In den USA scheint das anders zu sein. Wenn ein Projekt scheitert, wird ein neues in Angriff genommen, und sollte es wieder nicht funktionieren, folgt ein weiterer Versuch. Hüsing macht klar: »Wir müssen daran in Deutschland arbeiten, dass Scheitern kein Makel mehr ist.« Laut einer Studie [4] des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (Bitkom) liegt das Durchschnittsalter von GründerInnen der IT-Branche in Deutschland bei 38 Jahren und ist damit relativ hoch. Da kann man auch sagen: Es ist noch nicht zu spät. Wichtig ist die nachhaltige Dimension des Gründens. Lieber viele kleine gesunde Unternehmen als wenige hochgezüchtete.

Das Steffi-Graf-Stadion im Berliner Grunewald (52°29’5”N 13°15’27”E) wurde 1996 erbaut und bietet Platz für über 7.000 BesucherInnen. Seit Jahren jedoch liegt es fast unbenutzt brach. Könnte es so auch der Berliner Start-up-Szene ergehen? Photo: Andrea Grützner

 

[1] Samuel Beckett: Worstward Ho, New York City 1983

[2] Joachim Hackmann in der Computerwoche vom 26.3.2013

computerwoche.de/a/wo-startups-am-besten-gedeihen,2529511

[3] Interview im Kölner Stadt-Anzeiger

ksta.de/wirtschaft/bitkom-muenchen-und-berlin-sind-startup-hauptstaedte,15187248,20801330.html

[4] bitkom.org/73980_73972.aspx

Kai Völcker kai.voeckler.de

Stress und veganes Sandwich

Heute am vergangenen Freitag hatte ich zum großen STRESS 1.0 Abend geladen. Seit einiger Zeit versuchen ich mich an einer neuen Kreation STRESS, ein, wie jemand so schön sagte, „Wodka-Redbull für Erwachsene“. STRESS ist ein Powerdrink der aus folgenden Bestandteilen zusammengesetzt ist:

2 cl Espresso

2 cl Wodka

Champagner

Für die Premiere haben wir Lavazza Espresso, Russian Standard Wodka und Charles Bach Champagner gewählt. Der Espresso wird in einem Cocktailglas über einige Eiswürfel gegossen, Wodka drauf und dann der Champagner.

Zum Abendessen gab es ein spezielles Hausrezept für Sandwiches. Noch aus meiner veganen Phase in den Neunzigern, also nicht die Zutaten sondern das Rezept. Die Zutaten sind:

Toast (kein Buttertoast)

Erdnussbutter

Süßer Senf

Räuchertofu

Zwiebeln

Erdnussbutter auf die eine Toastscheibe Erdnussbutter, auf die andere Seite süßer Senf, Räuchertofu in Scheiben schneiden und belegen, Zwiebeln würfeln und drauf. Eine immer noch sehr tolle Mischung. Das Rezept hatte ich auch im letzten Jahr bei „Durch die Woche mit“ auf FluxFM vorgestellt. Wie ich gehört habe, wurde das auch in diesem Jahr zur re:publica nochmal gesendet … ohne zu fragen ….

Sandwich-O-Töne: @elicee: „Voll Geil!“

STRESS Feedback für 1.1 Version:

„Weniger Kaffee“ & „Eigentlich sehr gut, aber etwas weniger Kaffee“. Konkrete Verbesserungsvorschläge waren ‚Dashes von Kahlua oder Cassis. Außerdem könnte statt Wodka Himbeer- oder Marillengeist verwendet werden.

Insgesamt gingen an diesem Abend sechs Flaschen Champagner und zwei Flaschen Wodka drauf. War eine schöne Party. Danke an alle BesucherInnen! STRESS 1.1 wird sicher lecker!

Burschenschaftler in da house

Gestern hatte ich einen skurilen Termin mit einer Delegation des Österreichische Cartellverband (ÖCV) bei uns im Büro.

Mehrere Dinge habe ich dabei gelernt:

  • Man sollte sich vorher genauer ansehen wen man denn so einlädt bzw. auf welche Gesprächsanfrage man sich einlässt
  • Es macht Spaß, Dinge wie Feminismus, Internationalität, Netzneutralität und Open Source einer von diesen Themen doch eher entfernten Zielgruppe zu kommunizieren
  • Es absolut Sinn macht, was Sascha Lobo sagt, im besten Beckenbauerschen Sinne „Geht’s raus und spielt’s Netzpolitik“

Die Debatte zum Thema re:publica war ganz interessant und das Interesse groß. Schaun wir mal ob auch die aufklärerischen Ansätze von mir sich irgendwie verfangen haben.

My making of re:publica 2013 – #rp13 – Part 1

Die Tage Anfang Mai 2013 werden immer mit einer Erfahrung verknüpft sein: re:publica13! Ich dokumentiere hier für mich den Ablauf meiner on-side Tätigkeiten für das Gelingen der Veranstaltung.

Gestartet ist das Ganze mit meiner ersten AirBnB-Vermietung meiner Wohnung, an Fabrice & seine Familie am Morgen des 02. Mai. Nach einem tollen TeBe-Besuch (trotz Niederlage) mit @sportwade und einem Abstecher auf das Myfest. Genauer gesagt erfolgte am Morgen des 02.05. nur die Wohnungsübergabe an meine vier französischen Gäste. Das lief schon mal gut!

Geprägt war der Tag durch den Auszug des #rp13-Teams aus dem republica GmbH Büro in der Schönhauser Allee in die Produktionsräume in der STATION. Viele warteten schon sehr darauf – jetzt geht es los! Allein die physische Verlagerung versprach schon mal: jetzt sind wir auf der Startrampe!

Eine Erfahrung die ich in den nächsten Tagen noch häufiger machen sollte war der Besuch in der Zentralkasse der Volksbank Berlin direkt gegenüber des Zoologischen Gartens. Meine erste Aufgabe am 03.05. war also, das Wechselgeld für die #rp13 zu besorgen. Wenn man das noch nicht gemacht hat, stellt sich das wirklich bizarre dar. Man kommt in das Gebäude und fährt mit einer Rolltreppe in den ersten Stock. Dort am Empfang wird man freundlich gebeten, mit dem Aufzug in das UG1 zu fahren, also in die Tiefgarage. Dort findet man dann, gut ausgeschildert die Zentralkasse, bei der man dann an einem Telefon anrufen kann. Die freundliche Stimme (aus der Kasse wie man später feststellt) weißt einen darauf hin, dass noch Leute vor einem daran seien, man dann aber bedient würde. Erst zu diesem Zeitpunkt nimmt man die weiteren wartenden Leute wahr, die ebenfalls drauf warten, dass sich eines der beiden metallenen Garagentoren in diesem Parkhaus öffnet und man an die Kasse gelangt. „Normalerweise“ hängen nicht so viele Leute einfach so in Tiefgaragen rum. Nach ca. 30 Minuten Wartezeit war ich dann auch an der Reihe und konnte die über 5.000,- EUR Wechselgeld abholen. Nicht so gut vorbereitet wie das Team in 2012, nämlich mit einem Rollkoffer, schulterte ich den Rucksack. Der Schmerz der Belastung ging direkt in die Mitte meines Rückens. Unter dem zwischen Mitleid und Verachtung switschenden Blicken des Kassierers machte ich mich dann auf den Weg wieder hoch ans Tageslicht und auf die Suche nach einem Taxi welches mich dann direkt in die STATION fuhr. Ich bin sehr froh, dass ich den gefühlt 60 Kilo Hartgeld getrotzt habe und zusammen mit Nico den Sack durch die Halle 3 in unser re:publica Produktionsbüro bringen konnte. Der #rp13-Aufbau war da schon in vollem Gange.

An diesem Freitag Nachmittag konnte ich mich dann, zusammen mit dem Team des WSLab on Creative Entrepreneurship, an die Vorbereitungen für den Workshop machen. Dieser startete dann am Samstag mit ca. 20 TeilnehmerInnen aus acht Ländern.

Die TeilnehmerInnen waren aufgefordert an zwei Tage eine auf den diy days in New York zwei Wochen zuvor erstelle design question zu diskutieren und Ideen dazu zu entwickeln. Bei diesem Kick-Off-Event in New York war ich auch in einem Hangout dabei.

Die design question lautete:

How could we enable and promote creative spaces to influence global action?

Ich bin sehr auf die Ergebnisse gespannt. Der Prozess wird im Herbst auf den Design Days in Amsterdam abgeschlossen und bildet somit einen spannenden und internationalen Ansatz der Kollaboration und Zusammenarbeit.

Doch zurück zum Freitag, den 03. Mai, an dem, ganz nebenbei, mein Oma ihren 93. Geburtstag gehabt hätte, wenn sie nicht vor einigen Jahren gestorben wäre. Am Abend hatte ich noch ein Treffen mit Christian Müller aus dem newthinking-Team zur mittelfristigen Planung von newthinking – denn mit unserem 10. Geburtstag im Juni 2013 wollen wir das eine oder andere verändern. Mal sehen was daraus wird.

Samstag, der 04. Mai war dann sowas wie der erste Kick-Off-Tag der re:publica 2013. Nicht nur das Treffen der Global Innovation Lounge hatte begonnen und der WSLab-Workshop, sondern der Aufbau nimmt immer konkretere Formen an. Das Helfermeeting mit über 150 Personen wurde durchgeführt. Wichtigster Punkt für mich war die Bauabnahme am Nachmittag. Dort mussten wir 90 Minuten durch alle Hallen laufen und die Brand- und Fluchtwegsicherheit mit der Feuerwehr und Leuten von Amt klären.

Mit wenigen Einschränkungen, die wir schnell ändern konnten, wurde uns die Bauabnahme erteilt. Ein wichtiger weiterer Schritt in Richtung #rp13 war getan. Am Abend war dann das erste cometogether im Golgatha angesetzt bei dem sich die Teilnehmer der GIZ, des WSLab und der newthinking netzwerklounge treffen konnten.

In der STATION ging der Aufbau bis spät am Abend weiter. Ruhig war es dann noch am frühen Sonntag, dem Tag vor dem Start der Veranstaltung. Das sollte sich natürlich im laufe des Tages ändern. Der zweite Teil des WSLab startete pünktlich um 10 Uhr und ich bin schon gespannt auf die Zusammenfassung der Ergebnisse.

Um 11.00 Uhr am 05.05.13 war dann das letzte Team/Technikmeeting.

Das ist dann jetzt das Ende von Teil eins meines My making of re:publica 2013. Der Rest folgt in den nächsten Tagen.

Bilder #rp13 – re:publica

Nach vielen Monaten der Arbeit ist sie jetzt vorbei – die re:publica 2013. Ein Bericht von mir folgt noch, hier schon mal die Bilder:

This is (more) for you! #rp13 Team

I would like to introduce to you: 21 37 re:publica 2013 team members & partners in ACT!ON (more to come!)

Big hugs to all of you!

Kein normales Spiel

Ich hätte nicht gedacht, dass ich zu der peinlichen 4:1 Niederlage von TeBe am vergangenen Mittwoch bei Hürtürkel noch ein Posting machen würde, aber die allgemeine Berichterstattung über die Partie ist doch zu spannend.

 

Auf turus.net war schon gleich einen Tag später ein Artikel von Jörg Pochert erschienen, der die Situation gut zusammengefasst hat: „Kein Zehner für nen Steher: Sechstliga-Fußball muss bezahlbar sein!„. Kaum zu glaube, dass eine eher nebensächliche Frechheit so hohe Wellen schlägt. Das hat wohl mit der Uneinsichtigkeit der Verantwortlichen bei Hürtürkel zu tun, denn was Hürtürkels 1. Vorsitzender Selami Erbay auf Fussball.de dazu sagt ist schon abenteuerlich:

„Wir haben im Hinspiel bei TeBe acht Euro gezahlt und wollten zeigen, dass wir das auch können.“ Von TeBe-Seite wird jedoch darauf hingewiesen, dass eine Karte sieben Euro kostet, inklusive überdachter Sitzplatz-Tribüne.

In einer kurzen verbalen Auseinandersetzung mit ihm sprach er mir gegenüber noch, extrem aufgebracht, von 10,- EUR die er hätte bezahlen müssen bei uns. Eigentlich ging es wohl eher darum, dass einige Hürtürkel verantwortliche beim Hinspiel bei uns überhaupt Eintritt zahlen mussten. Das hat sie wohl nachhaltig verärgert.

Insgesamt kann man aber von einem ruhigen Abend sprechen, wenn man bedenkt was sich noch vor einiger Zeit dort bei Hürtürkel abgespielt hat: „Du stinkst schon wie ein Jude“. Deshalb war auch mit einem hohen Polizeiaufgebot zu rechnen.

Wenn man dem Präsidiumsmitglied des Berlin Fussball-Verbands Mehmet Matur glaubt, hat der Verein im vergangenen Jahr seine Hausaufgaben gemacht.

„Der Verein hat eine gute Reaktion gezeigt, mit der Polizei kooperiert, Spieler und Trainer zu Anti-Gewalt-Kursen geschickt.“

Somit ist also die Aktion mit dem „Topzuschlag“ für das Spiel ein klassisches Eigentor für Hürtürkel.

Für mich war es trotz allem ein netter Abend, denn Musu, der Besitzer meines Stammkiosks direkt neben unserem Büro, war auch vor Ort und wir haben die zweite Halbzeit für ein nettes Gespräch genutzt. Das war auch das einzigste Gute an dieser zweiten Halbzeit.

Hoffentlich fängt sich unsere Mannschaft an diesem Wochenende wieder, denn es geht gegen Eintracht Mahlsdorf darum, den Anschluss nach oben in der Tabelle nicht ganz zu verlieren.